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17.09.21 Sonderkonzert „Requiem für schmelzendes Eis“

Ort: Deutsches Hygienemuseum, 19.30 Uhr

Performance:  Claudia Picenoni (CH)
Musik: Günter Heinz, Gunnar Kristinsson (ISL), Jo Siamon Salich (D)
interaktive Visuals:  Jo Siamon Salich
Installation:  Gunnar Kristinsson
Claudia Picenoni

Das Projekt ist eine Zusammenarbeit von the wetware trombone ( Günter Heinz ), artmusictheatre ubv6, Tönder DK ( Gunnar Kristinsson & Claudia Picenoni ) und blueLAB ( Jo Siamon Salich ) und findet im Rahmen von #klangnetz dresden statt.

Mit natürlichen und künstlichen Sounds, mit hochstrukturierten Visuals  und einer beeindruckenden Installation/Performance erstellen die Künstler ein interaktiv gekoppeltes System, das in seiner Komplexität die allgegenwärtigen und immer neuen Herausforderungen unserer Welt spiegelt.

Das Projekt ist kein Nachgesang, eher eine Anregung im Tun und Denken.

12.09.21 Workshop & Workshopkonzert

Ort: Blaue Fabrik, Beginn 11 Uhr, Konzert 17 Uhr

workshops innerhalb des FFIM haben bereits Tradition.
In diesem Jahr unter dem Motto „Open Space“ mit Anne-Kathrin Wagler und Günter Heinz.
Die Teilnahme für Musiker, Studenten und Schüler ist kostenfrei, Anmeldung ist erforderlich.

Kontakt über Günter Heinz: wetware(at)web.de
Beginn ist 11 Uhr.

Workshop Konzert: 17 Uhr

 

11.09.21 Dorschner, Reinhardt, Böttcher, Hofmann

Ort: Blaue Fabrik, 20 Uhr

Vor Jahren hörte man das Duo Dorschner – Reinhardt des öfteren, zwei Bläser, die neue Klangräume
suchen und finden. Diese beide Herren beschlossen nun, die Möglichkeiten der Elektronik live zu nutzen.
Andrea Hofmann – Scotty Böttcher ist ein neues Dresdner Duo, das aufhorchen lässt.

Heiner Reinhardt –  Bassklarinette
Heribert Dorsch – Elektronik
Andrea Hofmann – Violine
Andreas Scotty Böttcher – Klavier

10.09.21 Tectonic Triplet

Wie drei tektonische Platten, die sich durch subduksive Bewegungen gegen einander verschieben, erschafft Tectonic Triplet durch seine impulsive Musik eine Energie, welche den Zuhörer in einen erdbebenartigen Zustand der Ekstase versetzt. Die jungen Leipziger Künstler Markus Rethberg am Saxophon, Lukas Heckers am Schlagzeug und Vincent Meißner am Klavier bedienen sich in ihrem Zusammenspiel keiner Klischees oder vorgefertigten Aussagen. Sie erkunden den Raum außerhalb jener Komfortzonen und konventionellen Möglichkeiten und treten dabei in einen intensiven, kurzlebigen Dialog. Durch den Umgang mit Form und Struktur, welche im Moment intuitiv neu aufgegriffen und ummodelliert wird, schafft die Band eine Symbiose zwischen freier Improvisation, Instant Komposition und Rekonstruktion des eben geschaffenen Materials. Dabei entsteht eine postserielle, genrefreie Ästhetik aus Klang, Ton und Rhythmik im Bandsound. Alles in der jeweiligen Situation geboren, wird Musik so zum Statement dreier Menschen, um sich ausdrücken und zu sich selbst zu finden.

Lukas Heckers – drums
Markus Rethberg – sax
Vincent Meißner – piano

Programm 2018

21. September 2018 Blaue Fabrik

Konzert I: Improvisationen mit der Dresdner Harfenistin Aerdna Harp und dem Brehmer Bläser Uli Sobotta.

Uli Sobotta studierte klassische Gitarre und ist seit 1984 als Euphoniumspieler in verschiedenen Ensembles aktiv. Er spielt und komponiert Musik für Konzerte, Theater, Hörspiele, Performances und Lesungen. Seine Musik, beeinflusst durch die Zusammenarbeit mit Dichtern, Tänzern, bildenden Künstlern und Musikern der
unterschiedlichsten Stilrichtungen, mischt das Exotische mit dem Vertrauten, vereinigt in erdigen Farben Klänge und Rhythmen aus Blues, Jazz und Folk und Native Sounds. Uli Sobotta ist auf zahlreichen CD Veröffentlichungen zu hören, hier zuletzt mit Kantapper „Kantapper“ (2017).

Konzert II: Florian Lauers HOM

Florian Lauer (Schlagzeug), Noah Punkt (Kontrabass), Stefan Wehrenpfennig (Gitarre) und Thomas Schönfeld (Posaune/ Trompete/effex)

„Unmittelbar und kraftvoll klingt es, wenn die vier Musiker von HOM mit ihren individuellen, musikalischen Kompetenzen zu einem Idiophon werden. Ihre Musik folgt einer mathematischen Methode, an die sie sich selbst nicht mehr erinnern, einer Theorie, die dem Zuhörer die Vielfalt simultaner visueller und hörbarer Ereignisse – die im eigenen Erleben zusammenlaufen und Lust und Freude hervorrufen – nicht erörtert sondern erfahrbar macht. Nach fast zehn Jahren des Zusammenspiels in verschiedensten Jazzformationen präsentiert sich nun ein Quartett, das auch der zeitgenössischen frei- improvisierten- Musik noch neue Facetten hinzufügen kann.

22. September 2018 Blaue Fabrik

Konzert MACH feat. H. Dorschner

Markus Markowski – elektrogitarre, schnick • Hannes Clauss – schlagwerk, percussion • Reinhart Hammerschmidt – kontrabass

Das Trio MACH spielt zeitgenössische Improvisierte Musik, die durch musikalische Vielfalt, Formbewußtsein und ein großes dynamisches Spektrum überzeugt. Die drei Musiker sind ebenso virtuose Spieler wie auch aufmerksame Zuhörer. Jedes Instrument ist gleichberechtigt, übernimmt mal die Führung oder fügt sich in den Bandklang geschmackvoll ein. Die Musik erzeugt intensive Bilder oder atmosphärische Klanggemälde und huldigt Hendrix ebenso wie Parker oder Stockhausen, beglückt den abenteuerlustigen Hörer und ärgert den Puristen – kurz: sie wird nicht langweilig oder vorhersehbar.

https://www.mach.click/

23. September 2018 Blaue Fabrik

Workshopkonzert
Am 23. September fand in der blauenFabrik unter der Leitung von Agnes Ponizil und Anne-Kathrin Wagler ein workshop statt, dessen Ergebnisse ab 17 Uhr am gleichen Ort vorgestellt wurden.

27. September 2018 Deutsches Hygienemuseum

„Atem der Nacht“

Die Komposition “Atem der Nacht” von Günter Heinz erlebte 1994 im Dresdner “Park der Sinne” mit der Tänzerin Hanne Wandtke eine glanzvolle Uraufführung, sie wurde eine seiner erfolgreichsten Stücke mit Aufführungen u.a. in Berlin, Moskau, Malta und Florida. Neu zu erleben ist “Atem der Nacht” als interaktive Performance am 27. September im Deutschen Hygiene-Museum in einer Neufassung mit der Tänzerin Iris Sputh und den Musik/Video-Künstlern Günter Heinz, Andre Bartetzki und Jo Siamon Salich innerhalb des Festivals FFIM und dank einer Kooperation mit der KlangNetz-Konzertreihe “Mensch und Mensch”.

„ Aber getreu der Nacht bleibt mein Herz, der schaffenden Liebe… Wird nie der Liebe geheimes Opfer ewig brennen? Zugemessen ward dem Lichte seine Zeit; aber zeitlos und raumlos  ist der Nacht Herrschaft.“…
(Novalis, Hymnen an die Nacht)

Atem der Nacht ist eine interaktive Performance mit Tanz,  live-Musik, electronic sounds und interactive visuals.
Atem der Nacht bezieht die Begebenheiten des umgebenden Raumes – dessen Bilder und Klänge – in die Komposition ein. Sie spiegelt die Intensität der Nacht, die Ruhe der Schlafenden wie das tiefe Erleben der Wachenden.

Iris Sputh und Günter Heinz bilden in ihrer Performance eine Einheit  aus Körper, Klang und Bewegung.
Das Geschehen ist langsam und leise, es gewinnt an Spannung in der Bewegung, bis zum intensiven Austausch in der Begegnung.
Die Musik erhält ein visuelles Komplement aus Tanz und Licht.

Jo Siamon Salich / VISUALS für Atem der Nacht:

Interaktive Bühne, Kamerainterface und Trackingsysteme, das sind die technischen Begriffe, mit denen wir so selbstverständlich agieren, die aber sicher in einen Zusammenhang gestellt werden sollten. In diesem System ist die Tänzerin diejenige, die ihre eigene Bühnenumgebung entstehen lässt. Eine Kamera zeichnet sie auf, die Dynamik ihrer Bewegungen und der Raumklang verändern über Visual-Effects die gesamte Bühnenprojektion. Das ist der komprimierte Hintergrund für die Aussage „Visuals“, die hinter meinem Namen steht. Diese Anwendung ist vergleichbar mit einer automatisch gesteuerten Autofahrt oder einer virtuellen Game-Umgebung.